Dass der Mensch Fette braucht, weiß jeder. Fette sorgen für eine geregelte Aufnahme der Nahrungsmittel aber auch für Reizübertragung und Halt in den Zellmembranen.

Gute Und Schlechte FetteWird jedoch zu viel Fett konsumiert, kann das zu Fettleibigkeit, Herzkrankheiten und Krebs führen…

Fette sind nicht alle gleich. Es gibt Fette, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken und es gibt Fette, die ungesund sind – gute und schlechte Fette eben!

Das Ziel einer guten Ernährungsumstellung ist daher, die schlechten Fette mit den guten zu ersetzen.

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Gesättigtes Fett und Cholesterol wird für viele lebensnotwendige Vorgänge benötigt. Um so gesund wie möglich zu leben, brauchen wir beides davon in unserer Diät.

Gefährlich wird es, wenn wir Fette und Cholesterole essen, die von Hitze, Sauerstoff oder unnatürlichen Haltungsumständen denaturiert wurden.

Dies führt nämlich zu Verletzungen der Wände unserer Blutgefäße, welche dann mit einer Schicht überzogen werden, die den Heilungsprozess einleitet.

Daraus wiederum resultiert eine Veränderung der Blutzirkulation und resultiert meistens in einer chronischen (Herz-)Krankheit.

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In folgenden Lebensmitteln kommen denaturierte Fette/Cholesterole am häufigsten vor, unbedingt meiden:

  1. Pasteurisierte Milchprodukte, einschließlich Käse und Eisprodukte, die aus pasteurisierter Milch hergestellt wurden.
  2. Milchpulver
  3. Eipulver
  4. Fleisch, was mit sehr hoher Temperatur zubereitet wurde, insbesondere frittiertes Fleisch
  5. Die meisten Öle aus Gemüse
  6. Alle gehärteten Öle

Die folgenden Lebensmittel enthalten sehr viel gesundes Fett/Cholesterol, überaus empfehlenswert also:

  1. Avocado
  2. Nüsse und Samen
  3. Kaltwasserfisch
  4. Organische Eier
  5. Organisches Hühnerfleisch
  6. Rindfleisch aus Graszucht
  7. Kokosnussöl
  8. Palmöl – wird in ganz Afrika verwendet
  9. kalt gepresstes Olivenöl

Der Unterschied zwischen organischem und nicht-organischem Fleisch ist gewaltig…

Sehen wir uns mal die Eier an: Der menschliche Körper arbeitet am besten, wenn man Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren in gleichen Mengen zu sich nimmt. Isst man hingegen zu viel davon, führt das sehr schnell zu Kreislaufproblemen und Bluthochdruck bis hin zu Übergewicht und Gerinnungsstörungen.

Kokosnussöl und Palmöl sind durch ihren hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren, welche auch bei Hitze stabil bleiben, am besten zum Kochen geeignet. Alle anderen pflanzlichen Öle werden beim Kochen durch die Hitze zerstört. Deswegen sollte man kalt gepresstes Olivenöl ausschließlich roh essen.
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Gute & schlechte Fette – Was noch beachten?

  • Versuchen Sie, Öle wie Kokosnussöl oder Palmöl, die sehr viele gesättigte Fettsäuren oder Transfette enthalten, beim Kochen zu meiden. Verwenden Sie lieber Öle, die weniger gesättigte Fette enthalten und stattdessen reich an einfach und mehrfach ungesättigten Fetten sind, wie z. B. Canola-Öl, Olivenöl oder Leinöl.

  • Kochen Sie so wenig vorverpackte Nahrung, wie möglich. Lesen Sie das Etikett und suchen Sie stets nach transfettfreien Alternativen. Nahrungsmittel, welche nur eine Zutat haben sind stets die besten.

  • Weil gesättigte Fette hauptsächlich in Tierprodukten vorkommen, sollten Sie darauf achten, Milchprodukte mit weniger als 1% Fett zu essen. Entfernen Sie immer das sichtbare Fett von Fleischprodukten.
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Fünf Tips, um schlechte Fette in Ihrer Diät zu reduzieren:

1. Tauschen Sie Vollmilchprodukte gegen magere Milchprodukte aus. Dies betrifft alle Familienmitglieder, die über 2 Jahre alt sind. Sie sparen somit 4 kg gesättigtes Fett pro Jahr, wenn Sie pro Tag eine Tasse Milch, 2 Streifen Käse und einen kleinen Becher Joghurt essen und sollten Sie nur noch fettfreie Produkte kaufen, sparen Sie noch viel mehr.

2. Seien Sie vorsichtig mit Butter und Butter-Supplementen. Butter und auch Ersatzprodukte, wie Margarine o. ä. sind gefährlich. Stellen Sie am besten ganz um auf mageren Hütten- oder Frischkäse als Brotaufstrich.

3. Schneiden Sie das Fett von Fleischstücken ab, entfernen Sie die Haut bei Hühnerfleisch und versuchen Sie, behandeltes Fleisch (Würstchen, Salami) zu meiden.

4. Essen Sie zwei bis drei ölige Fischgerichte pro Woche. Eine Portion Fisch wiegt ungefähr 150g und ist etwa so groß wie eine Hand. Wenn Sie nicht genügend Fisch essen, können Sie genau so gut Fischölkapseln einnehmen und Lebensmittel essen oder trinken, die reich an Omega-3 sind.

5. Gesunde Snacks: Kuchen, Gebäck und Kekse sind die größten Quellen von gesättigtem Fett. Rosinenbrot, Zerealien, Nussriegel oder andere Süßigkeiten, die von Abnehm-Organisationen geprüft wurden, sind wesentlich gesünder. Reduzieren Sie das Essen von Pizza, frittierten Fisch, Hamburgern, Pommes oder fettigen Nudeln auf einmal pro Woche.
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Was sind Transfette?

Transfett ist eine besondere Fettsorte, die ungesättigt ist, sich aufgrund seiner chemischen Struktur aber wie gesättigtes Fett verhält.

Transfett erhöht das Risiko für Herzkrankheiten und verringert den “guten” HDL Cholesterolanteil im Blut, während es gleichzeitig für mehr “schlechtes” LDL Cholesterol sorgt.

Transfette kommen hauptsächlich in geringeren Mengen in Milchprodukten, Fleisch, Lamm und Hammelfleisch vor.

Weitaus gefährlicher für den eigenen Körperfettanteil sowie den Fettstoffwechsel sind künstliche Transfette. Diese entstehen meistens bei der Verarbeitung von Ölen. Oft findet man sie in gehärtetem Pflanzenfett und frittierten bzw. gebackenen Speisen, Knabbereien, Keksen etc.

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